{"id":619,"date":"2016-09-16T17:32:18","date_gmt":"2016-09-16T17:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/krach.philo.at\/?page_id=619"},"modified":"2016-09-16T17:32:18","modified_gmt":"2016-09-16T17:32:18","slug":"vorzukunft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrachovec.philo.at\/?page_id=619","title":{"rendered":"Vorzukunft"},"content":{"rendered":"<p><em>in: Wittgenstein Studien 1(1994) 11-1-94.txt<\/em><\/p>\n<p>Niemand kann von vornherein, abgesehen von empirischen Untersuchungen, die chemische Zusammensetzung von Wasser oder die physikalische Erkl\u00e4rung der W\u00e4rme kennen. Andererseits ist ein Satz wie ,,Wasser ist H2O&#8222; schwerlich eine Aussage \u00fcber etwas, das auch ganz anders sein k\u00f6nnte. S.Kripke hat in Naming and Necessity daran erinnert, da\u00df solche S\u00e4tze Wahrheiten enthalten, die zwar empirisch herausgefunden werden m\u00fcssen, dann aber unter allen Umst\u00e4nden gelten.gif Wenn wir die chemische Zusammensetzung von Wasser festgestellt haben, steht die Beschaffenheit dieses unseres Wassers nicht mehr in Frage. Hinsichtlich der Newtonschen Physik hat N.R.Hanson dasselbe Thema bereits zur Zeit der Hochbl\u00fcte analytischer Wissenschaftstheorie angeschnitten. Er bemerkt zum logischen Status der klassischen Mechanik: ,,Sie (sc. die Mechanik) entsteht aus empirischen Behauptungen, deren Widerlegung man sich nicht immer vorstellen kann. Eine Widerlegung w\u00fcrde nicht zu Entw\u00fcrfen f\u00fchren, welche jene der Gesetzesaussagen negieren, sondern zu \u00fcberhaupt keinen verst\u00e4ndlichen Entw\u00fcrfen.&#8222;gif Ein Stein, der nicht den Newtonschen Gesetzen gehorcht, ist keine statistische Ausnahme, sondern ein r\u00e4tselhaftes Gebilde, die Bezeichnung ,,Ding&#8222; ist schon zuviel. Hanson verweist zur\u00fcck auf Kant, dessen Erkenntnistheorie einen Versuch darstelle, konventionalistische ebenso wie empiristische Einseitigkeiten angesichts dieses Befundes zu vermeiden.<\/p>\n<p>Bekanntlich steht die sprachanalytische Tradition skeptisch zum Arsenal technischer Termini und reflexiver Strategien der Transzendentalphilosophie. Ich m\u00f6chte diese Opposition hier an einer Stelle aufweichen. Philosophie am Leitfaden unserer Grammatik steht in der angesprochenen Sache der klassischen Themenstellung \u00fcberraschend nahe. Es l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df eine von Wittgenstein immer wieder reflektierte Unterscheidung, n\u00e4mlich die Differenz zwischen Erfahrungss\u00e4tzen und solchen, die Kriterien f\u00fcr Erfahrung enthalten, sprachanalytisch als Problem der Vorzukunft, transzendentalphilosophisch hingegen als jenes der Synthesis a priori zu fassen ist. In diese Perspektive passen auch die metaphysisch formulierten Analysen Kripkes.<\/p>\n<p>Als gemeinsame Ausgangsfrage bietet sich das Problem an, ob eine Vermittlung zwischen a priori und a posteriori denkbar ist. Das Wissen, das jemand schon mitbringt und was er erst nach bestimmten Experimenten wissen kann, lassen sich verschiedenartig zusammendenken. Einmal als Addition von Erkenntnissen im Verlauf der Zeit, dann aber auch als Antwort auf die Frage, wie zuk\u00fcnftiges Wissen davon bestimmt wird, was schon an Wissen erworben (oder bereits vorausgesetzt) ist. Zur Beschreibung der ersten M\u00f6glichkeit gen\u00fcgen die einfachen Zeitformen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der zweite Fall liegt komplizierter. Zuk\u00fcnftiges wird nicht blo\u00df als bevorstehendes Ereignis betrachtet, sondern unter Bedingungen gestellt, die daher kommen, da\u00df etwas bereits eingetreten ist. Vergangenheit im Rahmen der Zukunft ist grammatisch als Vorzukunft zu fassen, also als jene Zeitform, in der eine Handlung zu einem k\u00fcnftigen Zeitpunkt als abgeschlossen vorgestellt wird. Beispiel: ,,Sie wird gekommen sein.&#8222; Ich m\u00f6chte eine Reihe Wittgensteinscher Gedanken mit Hilfe dieser Tempusbildung interpretieren und sie anschlie\u00dfend als sprachanalytische Versuchsstation der erkenntniskritischen Frage nach den Bedingungen der Erfahrungserkenntnis betrachten.<\/p>\n<p>An einfachen Rechenaufgaben l\u00e4\u00dft sich die zentrale Unterscheidung gut diskutieren. Die Aufforderung, zu 4 ,,eins dazuzuz\u00e4hlen&#8222;, meint eine in Zukunft auszuf\u00fchrende Operation, deren Resultat in der Aufgabe noch nicht gegeben ist. Andererseits sind wir selbstverst\u00e4ndlich schon jetzt sicher, was herauskommt. Wir w\u00fcrden eine andere Antwort als 5 nicht als interessante Irregularit\u00e4t, sondern als Indiz der Unf\u00e4higkeit zu z\u00e4hlen auffassen. So weit reicht die Bereitschaft, sich auf neuartige empirische Ergebnisse einzulassen, nicht. ,,Soll es kein Erfahrungssatz sein, da\u00df die Regel von 4 zu 5 f\u00fchrt, so mu\u00df dies, das Ergebnis, zum Kriterium daf\u00fcr genommen werden, da\u00df man nach den Regeln vorgegangen ist.&#8222;gif Wittgenstein spricht nicht von analytischen Wahrheiten der reinen Arithmetik. Ihr Ergebnis bedarf keiner \u00dcberpr\u00fcfung durch Kriterien. Es geht vielmehr um die Bedingungen, unter denen der Formalismus richtig angewendet wird. Sie lassen sich nur in einer eigent\u00fcmlichen Verschachtelung beschreiben. Zu einem gegebenen Zeitpunkt kann man der korrekten Anwendung einer Regel nur gewi\u00df sein, wenn man die Zustimmung zum Resultat antizipiert. Oder von der anderen Seite: als richtig wird nur anerkannt, was sich vorweg der Vorschrift unterworfen hat. Regeln verlangen sorgf\u00e4ltige temporale Differenzierungen. Das wird in Wittgensteins Beispiel doppelt deutlich, weil es derselben Satz ist (,,4+1=5&#8222;), der als Mitteilung des Ergebnisses und als Festlegung der Bedingung, nach der eine Antwort ein Ergebnis sein kann, interpretierbar ist. Mit dieser Pointe erschlie\u00dft sich eine Dimension \u00fcber den glatt auf Empirie bezogenen Wahrheitsbegriff hinaus. ,,Die Wahrheit des Satzes, da\u00df 4+1 5 ergibt, ist also, sozusagen, \u00fcberbestimmt. \u00dcberbestimmt dadurch, da\u00df das Resultat der Operation zum Kriterium daf\u00fcr erkl\u00e4rt wurde, da\u00df diese Operation ausgef\u00fchrt ist.&#8222; (BGM VI, 16)<\/p>\n<p>Ein Resultat wird errechnet, Kriterien hingegen reichen \u00fcber diese einfache Zukunft hinaus. Sie bestimmen antizipierend die k\u00fcnftige Entwicklung, sind also ,,vergangener&#8222; und ,,zuk\u00fcnftiger&#8222; als das Resultat. Wittgenstein diskutiert einen temporalen double-bind. Ein Ausgriff in die Zukunft steht unter Bedingungen, die eine R\u00fcckbeziehung dieser Zukunft auf bereits Vorhandenes enthalten. Jede den Standards einer Sprachgemeinschaft angepa\u00dfte Begriffsverwendung befindet sich in einer solchen Klemme. Analytisch lassen sich die verschiedenen Gebrauchsweisen eines Ausdrucks voneinander abheben, aber das philosophische Interesse liegt auch f\u00fcr Wittgenstein, dem kaum Sympathien f\u00fcr Vermittlungsdenken nachgesagt werden k\u00f6nnen, bei der \u00dcberlagerung von Kriterium und Resultat. Wie kann ein und derselbe Satz Produkt und Pr\u00fcfstein eines Prozesses sein? Dem unterschiedlichen Gebrauch gem\u00e4\u00df hat er verschiedene Bedeutung, aber sind die Bedeutungen nicht systematisch aufeinander angewiesen? Der double-bind besteht ja darin, da\u00df derselbe Satz als Vorschrift und Ausdruck der Konformit\u00e4t mit dieser Vorschrift auftritt. Gerade so wird angezeigt, wie die beiden Praktiken zusammenstimmen. Derartige Verwicklungen kennzeichnen einen speziellen Erkenntnistyp. ,,Die Prophezeiung lautet nicht, da\u00df der Mensch, wenn er bei der Transformation dieser Regel folgt, das herausbringen wird &#8211; sondern, da\u00df er, wenn wir sagen, er folge der Regel, das herausbringen werde.&#8222; (BGM III,66) Den Drehpunkt der Prophezeiung bildet ein Urteil, das in Aussicht genommen wird, um die Basis f\u00fcr eine Bewertung zuk\u00fcnftiger Ereignisse abzugeben, kurz gesagt die Position der Vorzukunft.<\/p>\n<p>Die zeitliche Verschr\u00e4nkung, die hier betrachtet wird, ist keine grammatische Randerscheinung. Sie erlaubt uns, von etwas, das noch aussteht, anzunehmen, da\u00df es bereits vorliegt. So ergibt sich die M\u00f6glichkeit, die Zukunft von der Gegenwart aus imagin\u00e4r zu \u00fcberholen. Beispiele funktionieren nach diesem Muster als Vorgriff auf k\u00fcnftiges Einverst\u00e4ndnis. ,, ,Wenn du das und das schreiben wirst, wirst du&#8217;s so gemacht haben, wie ich dir&#8217;s vorgemacht habe` bestimmt, was er ,seinem Beispiel folgen` nennt.&#8222; (BGM VII,4) Thomas Kuhn hat, ausgehend von dieser Charakteristik von Paradigmen, seine Analyse der ,,normalen Wissenschaft&#8222; entwickelt. Sie tr\u00e4gt die Z\u00fcge des temporalen double-bind. Wissenschaftliche Stabilit\u00e4t beruht nicht allein darauf, da\u00df Forscher sich auf einen abstrakten Regelkanon verst\u00e4ndigen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sie ziemlich einig \u00fcber die Erwartungen sein, die sich mit seiner Anwendung verbinden. Sofern ein Paradigma den Untersuchungsgegenstand pr\u00e4formiert wird Zukunft von der Gegenwart aus als bereits vergangen angesehen; Orthodoxie hei\u00dft vorweg \u00fcber Kommendes Bescheid wissen. Daraus erkl\u00e4rt sich sowohl die Unumg\u00e4nglichkeit, als auch die Unabschlie\u00dfbarkeit ,,normaler Wissenschaft&#8222;. Einerseits kann ohne Wissen \u00fcber M\u00f6glichkeiten gar keine Perspektive entstehen, andererseits bedeutet das eine Einschr\u00e4nkung des Wahrnehmungsraums. Drastisch gesagt: jede standardisierte T\u00e4tigkeit tr\u00e4gt Z\u00fcge des vorauseilenden Gehorsams. Wittgenstein hat es pr\u00e4zise in ein Bild gefa\u00dft: ,,Wir haben dem Pf\u00f6rtner den Befehl gegeben, nur Leute mit Einladungen hereinzulassen und rechnen nun darauf, da\u00df dieser Mensch, der hereingelassen wurde, eine Einladung hat.&#8222; (BGM V,50) Kein Fest ohne vorhergegangene Einladungen, keine wissenschaftlichen Ergebnisse ohne Ausgrenzung \u00fcbersch\u00fcssiger Daten.<\/p>\n<p>Aber es gibt spontane Feste und Wissenschaftsentwicklungen, die sich nicht an die g\u00e4ngigen Vorschriften halten, die bekannten ,,wissenschaftlichen Revolutionen&#8222; Kuhns. Wie stehen sie zur Vorzukunft? Anscheinend durchbrechen sie den double-bind, doch bei genauerer Betrachtung nur f\u00fcr kurze Zeit. Das h\u00e4ngt mit einer Unausgewogenheit zusammen, die bereits der Terminus ,,wissenschaftliche Revolution&#8222; anzeigt. Revolution im strengen Sinn greift ohne Anleitung in die Zukunft aus, Wissenschaft dagegen ist, so haben wir gesehen, auf diese Weise undurchf\u00fchrbar. Einem Umsturz der Wissenschaft steht damit ein in die Entwicklung der Wissenschaften aufgefangener Umsturz gegen\u00fcber, eine Korrektur und keine v\u00f6llige Demontage des vorausgesetzten Wissens. In solchen Umbr\u00fcchen schl\u00e4gt Spontaneit\u00e4t nur kurz und relativ auf den vorhergehenden Entwurf durch, bevor sie sich wieder zwischen Experiment und Hintergrundrestriktion einpendelt. Im Fall ,,revolution\u00e4rer Wissenschaft&#8222; wird ihr Verh\u00e4ltnis eher komplizierter. Die Zukunft wird von zwei unterschiedlichen Gegenwartsentw\u00fcrfen als Vergangenheit reklamiert. Zur Frage nach der Homogenit\u00e4t einer Erkenntnisweise kommt jene nach der Einheit der Wissenschaft hinzu. Der neue Vorschlag mu\u00df die von der alten Theorie projektierte Zukunft mit einschlie\u00dfen, wenn ein Kontinuum des Fortschritts entstehen soll, ansonsten bedeutet ,,wissenschaftliche Revolution&#8222; Aufl\u00f6sung der Verbindlichkeit der Disziplin.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegungen zum Ineinandergreifen der Zeitformen sind etwas umst\u00e4ndlich. Man kann ihnen entgegenhalten, da\u00df sich im klassisch-philosophischen Vokabular eine viel treffendere Ausdrucksweise findet. Dort ist die Rede von a priori gegebenen Kategorien als Bedingungen der M\u00f6glichkeit von Erkenntnis. Ihre Zeitlichkeit ist transzendentaler Natur. W\u00e4hrend Kriterien im t\u00e4glichen Gebrauch auftreten, bestimmen solche Kategorien die Voraussetzungen m\u00f6glicher Verst\u00e4ndigung. Temporale Beschreibungen sind an diesem Ort blo\u00df Hilfsmittel. ,, &#8230;da\u00df wir uns nichts, als im Objekt verbunden, vorstellen k\u00f6nnen, ohne es vorher selbst verbunden zu haben &#8230;&#8222; (Kritik der reinen Vernunft, B129) ist keine psychologische oder grammatische, sondern eine erkenntnistheoretische Bemerkung Kants und h\u00e4ngt von den Windungen des faktischen Sprachgebrauches nicht ab. Es lohnt sich dennoch, die konzise transzendentalphilosophische Ausdrucksweise den sprachanalytischen \u00dcberlegungen auszusetzen.<\/p>\n<p>Von einem Beispielsatz wie ,,Alles, was geschieht, hat seine Ursache&#8222; sagt Kant, ,,da\u00df er seinen Beweisgrund, n\u00e4mlich Erfahrung, selbst zuerst m\u00f6glich macht und bei diesem immer vorausgesetzt werden mu\u00df.&#8222; (Kr.d.r.V. B765) Der Kategorie ,,Ursache&#8222; transzendentale Funktion zuzuschreiben ist eine handliche Formel zur Erfassung dieses Umstands. Aber die in Kants eigener Erl\u00e4uterung angedeutete temporale Dimension ist weiter explizierbar.<\/p>\n<p>Kategorien erm\u00f6glichen Erfahrung. Woher beziehen sie diese eigent\u00fcmliche F\u00e4higkeit? Martin Heidegger hat es aus der zeitlichen Verfassung des menschlichen Daseins erkl\u00e4rt. Durch Vorzukunft l\u00e4\u00dft sich diese Einsicht ohne metaphysische Zugaben entwickeln. Kategorien sind quasi zuk\u00fcnftiger als die Zukunft der Erfahrung. Sie sind ihr darin voraus, zu bestimmen, was sein k\u00f6nnen wird. Erm\u00f6glichung von Erfahrung ist keine transzendentale Potenz, sondern Erf\u00fcllung einer bestimmten Rolle im Spiel der Zeitformen, das unsere Erkenntnis durchzieht. Transzendentale Begriffe sind schon vorweg auf jene Daten ausgerichtet, die mit ihrer Hilfe Bausteine der Welterfahrung werden. F\u00fcr sich alleine betrachtet h\u00e4ngen sie in der Luft, gerade wie die Form der Vorzukunft ohne ein in Zukunft eingetretenes Ereignis leer l\u00e4uft. Mit Inhalt versehen produziert sie jene S\u00e4tze, die wegen ihres Vorgriffs \u00fcber erst Erwartetes hinaus zur Formulierung von unverr\u00fcckbaren Eigenschaften eines Sachgebiets geeignet sind. Im Grund geht es um verschiedene Ausformungen eines elementaren Zwiespalts. Wir stellen uns Dinge gleichzeitig vor, um sie zu erfahren und vor ihnen gesch\u00fctzt zu sein. Drohender Erfahrungs- und Orientierungsverlust halten einander die Wage. ,, &#8230;da\u00df Gegenst\u00e4nde der sinnlichen Anschauung denen im Gem\u00fct a priori liegenden formalen Bedingungen der Sinnlichkeit gem\u00e4\u00df sein m\u00fcssen, ist daraus klar, weil sie sonst nicht Gegenst\u00e4nde f\u00fcr uns sein w\u00fcrden.&#8222; (K.d.r.V. B122) Der Willk\u00fcr, der wir uns aussetzen, begegnet die Selektion von unserer Seite. In der Polemik zwischen Erkenntnistheorie und Sprachanalyse konnte es so scheinen, als h\u00e4tte nur jene Einsicht in solche Zusammenh\u00e4nge. Tats\u00e4chlich aber hat man blo\u00df an der richtigen Stelle zu suchen vers\u00e4umt. Menschen sind der Welt nicht einfach ausgesetzt, sondern k\u00f6nnen versuchen, in die Zukunft zur\u00fcckzuschauen. Auf den ersten Blick eine etwas ausgefallene F\u00e4higkeit; aber sie ist ungeheuer praktisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>in: Wittgenstein Studien 1(1994) 11-1-94.txt Niemand kann von vornherein, abgesehen von empirischen Untersuchungen, die chemische Zusammensetzung von Wasser oder die physikalische Erkl\u00e4rung der W\u00e4rme kennen. Andererseits ist ein Satz wie ,,Wasser ist H2O&#8222; schwerlich eine Aussage \u00fcber etwas, das auch ganz anders sein k\u00f6nnte. 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