{"id":75,"date":"2014-02-25T13:10:54","date_gmt":"2014-02-25T13:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/hrachovec.philo.at\/?page_id=75"},"modified":"2014-02-25T13:10:54","modified_gmt":"2014-02-25T13:10:54","slug":"ein-vorfruhlingstag-oder-die-verhinderte-befragung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrachovec.philo.at\/?page_id=75","title":{"rendered":"Ein Vorfr\u00fchlingstag, oder: Die verhinderte Befragung"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"heading\" style=\"font-size: 14px;\">1992, w\u00e4hrend meines Jahrs im Wissenschaftskolleg, sah ich auf der Berlinale einen Film:<\/h4>\n<h4 class=\"heading\" style=\"font-size: 14px;\">Die Gedankenwelt des Jochen Girke: Ein Stasi-Oberleutnant und seine &#8222;Operative Psychologie&#8220;. \u2013 Deutschland 1992 &#8211; Regie: Johann Feindt und Tamara Trampe<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"heading\" style=\"font-size: 14px;\">Die Erfahrungen beim Versuch, ihn zu interviewen, beschreibt der folgende Text, der vom &#8222;Freitag&#8220; nicht publiziert wurde.<\/h4>\n<p class=\"p\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p\">5. M\u00e4rz, 14 Uhr; Termin zum Interview mit Dr. Jochen Girke. Vor zwei Wochen habe ich ihn im Kino gesehen, im &#8222;Psychogramm&#8220; eines ehemaligen Stasi-Offiziers. Der Film war besser, als sein Untertitel, ein z\u00e4hes Ringen zwischen Ans\u00e4tzen zur Rechtfertigung und der Forderung, Schuld einzugestehen. Meine erste Frage sollte sein: &#8222;Herr Girke, Sie ziehen vor der Kamera noch einmal die alte Uniform an und rekonstruieren im leeren H\u00f6rsaal der Stasi-Hochschule Teile Ihrer Vorlesung \u00fcber operative Psychologie. Warum haben Sie sich darauf eingelassen?&#8220; Nicht zu forsch rangehen, aber auch Emp\u00f6rung durchklingen lassen.<\/p>\n<p class=\"p\">Um 9 Uhr klingelt das Telephon. Girke hat ein Problem mit der Verabredung. In Jena f\u00e4nden heute die Trauerfeierlichkeiten f\u00fcr Gerhard Riege statt, den Bonner Abgeordneten der PDS, der sich nach Bekanntwerden eines IM-Intermezzos umgebracht hat. Als Pressesprecher der PDS Brandenburg m\u00f6chte Girke gerne teilnehmen und schl\u00e4gt mir vor, ihn zu begleiten. Im Auto w\u00e4re gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch. Ich f\u00fcrchte die Verkrampftheit einer Unterredung am Schreibtisch mit einem &#8222;Schreibtischt\u00e4ter&#8220; und st\u00fcrze mich in den Stau Richtung Potsdam.<\/p>\n<p class=\"p\">Die PDS ist in einer Villa gegen\u00fcber vom Cecilienhof untergebracht, im Flur dient eine Schultafel mit Kreidenotizen als Wegweiser. Die Offenlegung der fr\u00fcheren T\u00e4tigkeit Girkes bringt erste Reaktionen. Er dr\u00fcckt mir ein Fax der PDS-Sektion Oldenburg in die Hand, eine Einladung, n\u00e4chstens \u00fcber Geschichte, Unentbehrlichkeit und Fehler der Staatssicherheit zu sprechen. Au\u00dferdem ein B\u00fcndel mit H\u00f6rerreaktionen auf eine WDR-Sendung, die er als Studiogast bestritt; der Tenor eher vers\u00f6hnlich. Die liberalen Westler legen die ersten Steine beiseite. Wir steigen in den parteieigenen Renault 19 und fahren zum Brandenburgischen Landtag, um den Rest der PDS-Delegation zu treffen.<\/p>\n<p class=\"p\">Die Organisation von Blumen f\u00fcr die Beisetzung klappt \u00fcberhaupt nicht. Eine Dame aus der Verrechnung zeigt die Quittung, doch das Bukett mit Trauerschleife ist nirgends zu finden. Beate Thrams hat ihr eigenes mitgebracht, sie hat so eine Konfusion erwartet. Wir steigen in ihren Opel Vectra, hinten das blaue Schild mit Rollstuhl. Beates Tochter ist behindert, sie selbst stellvertretende Vorsitzende des Behindertenverbands und parteilose Landtagsabgeordnete auf der PDS-Linken Liste. Hinter einem Audi mit weiteren Funktion\u00e4ren, in strahlendem Sonnenschein unterwegs nach Jena, komme ich erstmals zum Verschnaufen. Der Film deutet die Biographie Girkes nur in Ausschnitten an. Wie hat er es zum Oberstleutnant der Staatssicherheit gebracht?<\/p>\n<p class=\"p\">Eine DDR-Karriere, in der sich Lebenslust, eingelernte Ideale und Man\u00f6ver zur Erhaltung des Gewissenskomforts durchmischen. Statt einer bereits fixierten Regieausbildung in Moskau Studium f\u00fcr die &#8222;Firma&#8220;. Die Anziehungskraft der Truppe war st\u00e4rker, als das Risiko des freieren K\u00fcnstlermilieus. Girke entschuldigt sich bei Beate, aber es mu\u00df einmal gesagt werden: Er wollte nicht aus Karrieregr\u00fcnden mit Frauen des Kulturmanagements ins Bett. Im Film erz\u00e4hlt er vom Veto seiner Vorgesetzten gegen eine Partnerin. Er h\u00e4tte sie geheiratet, sie hat seine Abwendung nicht verstanden. Da hatte ihn bereits ein anderes Management gek\u00f6dert.<\/p>\n<p class=\"p\">In mehreren Situationen h\u00e4tte er aufh\u00f6ren k\u00f6nnen und hat es nicht getan. Kleine Verschw\u00f6rungen gegen die Betonk\u00f6pfe haben Erfolg, er wird zum Anti-Terror-Experten der DDR und bildet Spezialisten f\u00fcr den Umgang mit Geiselnehmern aus. Wir passieren einen Flughafen, auf dem der Ernstfall geprobt wurde. Ohne die Wende w\u00e4re er mittlerweile Lehrstuhlinhaber und w\u00fcrde f\u00fcr eine realistische Einsch\u00e4tzung der Staatsfeinde pl\u00e4dieren. Ich halte ihm entgegen, da\u00df Personen umso unfehlbarer zu ruinieren sind, je korrekter ihre psychologische Konstitution eingesch\u00e4tzt wird. W\u00e4hrend ich spreche erinnere ich mich an Intelligenztests, Rasterfahndungen und die Werbebranche. Wer einmal vom moralischen Ro\u00df steigt, mu\u00df achtgeben, da\u00df er den Boden unter den F\u00fc\u00dfen nicht verliert.<\/p>\n<p class=\"p\">Die Trauerfeierlichkeiten sind genauso desorganisiert, wie die Blumenspende der PDS Brandenburg. Niemand hat sich um ad\u00e4quate R\u00e4umlichkeiten gek\u00fcmmert, angeblich haben Universit\u00e4t und Stadtverwaltung abgewunken. Das Luther-Haus in der Friedrich-Engels-Stra\u00dfe fa\u00dft gerade die H\u00e4lfte der Teilnehmer, kein Mikrophon, stattdessen werden Zettel mit den Namen der Sprecher weitergereicht. Eingeklemmt zwischen verwitterten \u00e4lteren M\u00e4nnern in schwarzen Kunstleder-Jacken und Aktivistinnen im Feiertagskost\u00fcm steckt mich die Ratlosigkeit der Menge an. Ein trauriger Stolz, der an die zur\u00fcckbleibenden Deutschen in Siebenb\u00fcrgen erinnert. 200 Meter von der Trauerversammlung wachen drei Polizisten in neuen Blusen und altem Lada \u00fcber Recht und Ordnung.<\/p>\n<p class=\"p\">Jena ist das bekannte Patchwork. Die Aula der Universit\u00e4t und die Verkaufsr\u00e4ume von Carl Zeiss im Umbau, die bisher unverkauften Gesch\u00e4ftslokale im Angebot, die abgefetzten Plakate am Institut f\u00fcr Physiologie internationaler Uni-Look. Im Villenvirtel signalisieren die nicht verputzten neuen Fensterrahmen den Beginn der Renovierungsphase. An sch\u00f6nen Fr\u00fchlingstagen, wenn sich eine Kommilitonin bereit fand, die Vorlesung mit Durchschlag mitzuschreiben, sind die Jungs ins Gr\u00fcne ausgerissen. Jochen Girke steuert zielsicher zum Rathaus, dort hat er geheiratet. Eine Ausstellung blockiert den Weg zum Trauungssaal. Lernen Sie den Verfassungsschutz im freiheitlichen Rechtsstaat kennen.<\/p>\n<p class=\"p\">Jemand ist auf die Idee gekommen, die B\u00fcrger im Osten \u00fcber die Unterschiede zwischen BfV und MfS zu informieren, bevor die westliche Regelung per Gesetz in den neuen L\u00e4ndern \u00fcbernommen wird. Der Merksatz lautet: &#8222;Der Verfassungsschutz hat mit der Stasi nichts gemein.&#8220; Ein Schmierer hat &#8222;nichts&#8220; durchgestrichen und &#8222;alles&#8220; dr\u00fcbergesetzt. Schwarz auf wei\u00df werden die Vorz\u00fcge des Verfassungsdienstes genannt, schwarz im roten Feld die \u00dcbergriffe der Stasi im Unrechtsstaat. Neben mir steht einer, der als Informant und Wissenschaftler, als \u00fcber das Normalma\u00df hinaus Engagierter und bisweilen zweifelnder Beobachter am Unterdr\u00fcckungsmechanismus mitarbeitete. Ein Angestellter, der mittlerweile nicht mehr davon. \u00fcberzeugt ist, da\u00df ein sauberer Schreibtisch pers\u00f6nlicher Schuldlosigkeit gleich-kommt. So ist mein. Eindruck, ihn danach zu fragen br\u00e4chte die Unterhaltung sofort auf das Niveau der Ausstellungstafeln.<\/p>\n<p class=\"p\">Die Situation provoziert Galgenhumor. Auf der R\u00fcckfahrt, in der Gastwirtschaft &#8222;Zum Trotz&#8220;, eilt eine tempramentvolle, schwarz gekleidete Frau an uns vorbei. Jochen Girke erkennt sie und holt sie mit ihren beiden Begleiterinnen aus Bonn an unseren Tisch. Jutta Braband bestellt Wein, &#8222;trocken&#8220;. Der Wirt ist in Verlegenheit, &#8222;weil er nur Riesling hat&#8220;. W\u00e4hrenddessen erz\u00e4hlt Frau Braband quer durcheinander von den Zeiten, in denen sie T\u00e4terin und \/ oder Opfer war. Sie gratuliert Jochen Girke nachtr\u00e4glich zur Pr\u00e4zision, mit der die Staatssicherheit 1989 das B\u00fcndnis 90 beschrieb und einsch\u00e4tzte. Beide gestehen einander eine frivole Neugier: Sie sind gespannt auf ihre Unterlagen und m\u00f6chten gerne wissen, ob ihre Berichte vor Jahrzehnten so intelligent waren, wie sie es in Erinnerung behalten haben. Die Unterhaltung springt zu einem anderen Detail, einer Verhaftung Jutta Brabands. Damals ist sie in steigender Angst aus dem Trabi gesprungen und davongelaufen. Das war den Herren offenbar zu peinlich, ihre Akte verzeichnet nichts davon.<\/\np><\/p>\n<p class=\"p\">Der Rest der Heimfahrt geh\u00f6rt Beate Thrams. Die DDR gestattete keine Behndertenverb\u00e4nde, Menschen im Sozialismus sind gesund. Die Politik der Gehandikapten, der Jungen, Alten, Schwulen und Gr\u00fcnen hat sich nach der Wende sprunghaft belebt. Oft gegen die Westler, die ihnen ihre Organisationen \u00fcberst\u00fclpen wollen. Es macht keinen Sinn, die westdeutsche Forderung nach v\u00f6lliger Abschaffung der Sondereinrichtungen f\u00fcr Behinderte zu importieren. Die Sozialstrukturen sind f\u00fcr einen solchen Integrationsschock nicht vorbereitet. Fast so skeptisch, wie gegen die Westparteien, ist Beate gegen die B\u00fcrgerrechtlerinnen, die im nationalen Feuilleton selbstgerecht die H\u00e4lfte der Wahrheit ausschlachten. Sie w\u00e4re in ihrem Betrieb als erste gek\u00fcndigt worden, jetzt sitzt sie int Landtag. Ihre Energie und verhaltene Wut sind Kr\u00e4fte, welche die PDS aufzufangen und mit ihren Zielen zu verbinden sucht.<\/p>\n<p class=\"p\">Von einem Interview ist bis 20 Uhr, als wir zur\u00fcck in Potsdam sind, keine Rede. Aber ich erfahre die Bedeutung der Bierflaschen, die Jochen Girke beim Zwischen-stopp gekauft hat. Heute ist Geburtstag seiner Frau, sie haben G\u00e4ste. &#8222;Wollen Sie nicht mitkommen?&#8220; An diese Durchl\u00e4ssigkeit zwischen \u00f6ffentlicher und privater Aktivit\u00e4t bin ich nicht gewohnt. Vertraut er mir, oder will er mich \u00fcberrumpeln? Die Stimmung liegt zwischen Euphorie und Arbeitsanstrengung; Kontaktbed\u00fcrfnis und \u00d6ffentlichkeitsarbeit jenseits des Plansolls. Biermanns &#8222;Das kann doch nicht alles gewesen sein&#8220; wie es leibt und lebt. Im Kreis aus dicken Polstersesseln und Verandast\u00fchlen (Massivholz) herrscht gute Stimmung. Inmitten dieses Mobiliars, so scheint es mir, k\u00f6nnen Existenzen kaum kaputtgehen.<\/p>\n<p class=\"p\">Lockere Gespr\u00e4che bei Knabbergeb\u00e4ck, Pizzaschnitten und Salat. F\u00fcr die Besucher der Siedlung an der fr\u00fcheren Stasi-Hochschule wird langsam deutlich, da\u00df man f\u00fcr neue Ziele arbeiten kann. Frau Dr. Gabriele Girke war Dozentin f\u00fcr Marxismus-Leninismus an der Verwaltungsakademie Potsdam und hat ein Institut f\u00fcr Umschulung und Fortbildung gegr\u00fcndet. Eine Folge des gesellschaftlichen Erdrutsches: \u00dcberdurchschnittlich kluge Ostdeutsche werden zur\u00fcckgestuft und m\u00fcssen ihre Ideen gegen eine oft arrogante Interimsverwaltung durchbringen. So war das Praktischwerden des dialektischen Materialismus nicht gedacht. Wer wei\u00df, vielleicht wird daraus ein Entwicklungsschub.<\/p>\n<p class=\"p\">Der Hochschulprofessor, bei dem Frau Girke arbeitete, ist einer der PDSAbgeordneten aus der Begr\u00e4bnisdelegation und auch Geburtstagsgast. Ich spreche mit dem Philosophen \u00fcber die Versuche der Selbstbeschwichtigung im fr\u00fcheren Regime. Die wachsende Irritation angesichts des sp\u00fcrbaren Ausverkaufs verlangte hochselektierte Wahrnehmung. Zwei Jahre sp\u00e4ter liegen die behelfsm\u00e4\u00dfigen Tricks offen zu Tage, jene Gedanken, die so hingebogen wurden, da\u00df sie den Hausfrieden nicht st\u00f6ren. Jetzt ist schwer zu entscheiden, wie die Energie zwischen Reinemachen und Weitermachen aufzuteilen ist.<\/p>\n<p class=\"p\">Ungl\u00e4ubig h\u00f6re ich, da\u00df die Versammelten sich schon seit Jahren im Schatten des Stasibaus gut verstanden und frei ausgesprochen haben. Dabei geben sie zu, von mehreren Bekannten bespitzelt worden zu sein. Normalit\u00e4t und Lebensl\u00fcge sind seltsame Verbindungen eingegangen. Ich richte mich f\u00fcr diesen Tag blo\u00df danach, was ich zu sehen kriege und komme zu dem Schlu\u00df, da\u00df die gegenw\u00e4rtige Offenheit ohne Vorstufen im alten Staat nicht m\u00f6glich w\u00e4re. So schnell ist Lernen nicht zu lernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p\">Sie k\u00f6nnen \u00fcber den Kollegen lachen, den die M\u00fcllverwertung wegen &#8222;Altlasten&#8220; nicht anstellt. Sind stolz auf die junge Frau aus dem Bundesvorstand mit gr\u00fcnen Haaren, halbgeschoren. Sie registrieren verschmitzt, da\u00df im Westen ohne Bedenken auf jeden Kleinkram &#8222;PDS&#8220; gedruckt wird, wenn nur die Rechnung stimmt. Auch Deutsche sind zur Ironie f\u00e4hig, wenn man ihnen die Zielvorgabe nimmt und sie leben l\u00e4\u00dft. Statt eines Tonbands nehme ich einen Tag zur\u00fcck nach Westberlin. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber die K\u00f6nigsstra\u00dfe und die Koenigsalle. Pal\u00e4ste, Banken, dazwischen der H\u00fcttenweg. Da\u00df der sich bei den vielen Umbenennungen noch halten kann.<\/p>\n<p class=\"p\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>\u00a9 Herbert Hrachovec<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1992, w\u00e4hrend meines Jahrs im Wissenschaftskolleg, sah ich auf der Berlinale einen Film: Die Gedankenwelt des Jochen Girke: Ein Stasi-Oberleutnant und seine &#8222;Operative Psychologie&#8220;. \u2013 Deutschland 1992 &#8211; Regie: Johann Feindt und Tamara Trampe &nbsp; Die Erfahrungen beim Versuch, ihn zu interviewen, beschreibt der folgende Text, der vom &#8222;Freitag&#8220; nicht publiziert wurde. &nbsp; 5. 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